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OECD sieht geringe Aufstiegschancen in Deutschland

19.06.2018

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mahnt höhere soziale Mobilität in Deutschland an. Die Analyse zeige, dass die Bundesrepublik Aufstiegschancen fördern und Barrieren aus dem Weg räumen müsse, die Kindern aus armen Familien das Leben schwer machen, findet die Vorsitzende des BDH Bundesverband Rehabilitation e.V., Ilse Müller:

OECD sieht geringe Aufstiegschancen in Deutschland

„Die Zahlen der OECD sollten ein Menetekel für die Sozialpolitik sein. Sie zeigen, dass sich die soziale Durchlässigkeit in Deutschland seit den siebziger Jahren verschlechter hat. Zugang zu Bildung, Weiterbildungsangebote und ein intensiver Dialog mit Familien am unteren Rande der ökonomischen Skala sind Zutaten eines Rezepts zur sozialen Gesundung. Der Anspruch muss sein, ein Land der Chancen zu werden. Dazu benötigt der Sozialstaat in manchen Bereichen offenkundig eine Frischzellenkur.

Es muss uns gelingen, die zahlreichen Einzelmaßnahmen in der Bildungs- Integrations- und Wirtschaftspolitik so miteinander zu verzahnen, dass dieses komplexe politische Puzzle hilft, unsere Gesellschaft Schritt für Schritt in einen dynamischen Lebensraum mit hoher sozialer Mobilität umzubauen. Wir begrüßen die Bemühungen der Politik, den Ausbau frühkindlicher Betreuung konsequent fortzusetzen und den Umbau der Arbeitsagenturen und Weiterbildungszentren als mittelfristiges Projekt anzugehen. Das sind Schritte in die richtige Richtung“, so Ilse Müller. Es brauche den realistischen Glauben an persönliche Aufstiegschancen. Wenn es Dreivierteln der Menschen der unteren Einkommensgruppe in vier Jahren nicht gelinge in eine höhere Einkommensgruppe aufzusteigen, wie es derzeit der Fall sei, sollten in Berlin die Alarmsirenen schrillen.

Ausführliche Informationen finden Sie unter: http://www.oecd.org/newsroom/action-needed-to-tackle-stalled-social-mobility.htm  

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH, der große deutsche Sozialverband und Klinikträger, ist führend auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Der bietet BDH soziale und sozialrechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken. Dazu kommen das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das Neurologische Therapie- und Beratungszentrum Offenburg.

Die stationäre neurologische Rehabilitation in den BDH-Kliniken nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

BDH-Kreisverband Mönchengladbach • Gelderner Straße 32 c • 41189 Mönchengladbach • Tel. 02166/217810
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